Case Study:

Gründung mehrerer Service- und Vertriebsstandorte in China für eine mittelständische Maschinenbaugruppe

Unternehmen:

Sondermaschinenbau, Losgrößen ca. 1 bis 100, ca. 540 Mitarbeiter, ca. 180 Mio. € Jahresumsatz, Einbindung in Holdingstruktur

Ausgangssituation:

Eine mittelständische Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus ist auf dem chinesischen Markt mit einer Handelsvertretung erfolgreich. Es ist geplant, nun das Geschäft weiter auszubauen und eigene Vertriebs- und Serviceniederlassungen zu gründen und aufzubauen.

Umsetzung:

In dieser Unternehmensgruppe habe ich als Holdinggeschäftsführer u.a. die Standorte in China und Hong Kong direkt verantwortet und aufgrund einer flachen Aufbauorganisation der Holding selbst intensiv betreut.

Mit einem chinesischen Partner sind an der Ostküste insgesamt drei Standorte aufgebaut worden. Jeder Standort verfügt über Vertriebs- und Servicemitarbeiter und hat bestimmte Provinzen des Landes betreut. So sind eine gute Kundennähe und schnelle Serviceeinsätze realisiert worden.

Parallel zum Aufbau der Standorte sind chinesische Mitarbeiter in den europäischen Produktionsstandorten in mehrwöchigen Kursen intensiv geschult worden.

Es ist eine Servicestruktur installiert worden, bei der der komplette First Level Support sehr schnell selbständig vor Ort realisiert wurde und bei Bedarf ein Second Level Support über Europa (häufig über Nacht) hinzugezogen werden konnte.

Der Vertrieb handelt im Standardgeschäft komplett autark. Bei einzelnen ausgewählten komplexen Produkten oder Großaufträgen kann die Organisation vor Ort durch Spezialisten aus den Fertigungsstandorten in Europa unterstützt werden.

Ergebnis:

Die chinesischen Standorte sind ausgesprochen erfolgreich. Sowohl Großkunden, als auch zahlreiche Neukunden schätzen die Nähe der europäischen Gruppe durch diese Niederlassungen. Know- How- intensive Produktion der Gruppe ist in Europa verblieben. Einzelne Produktarten für den chinesischen Markt werden Zug um Zug auch in China gefertigt.